Münzen von 2. Republik (1945-2001)
Österreich | 50 groschen
Österreich | 1 schilling
Österreich | 2 schilling
Österreich | 1 groschen
Österreich | 10 groschen
Österreich | 5 groschen
Österreich | 2 groschen
Österreich | 20 groschen
Österreich | 10 groschen
Österreich | 5 shilling
Österreich | 25 shilling
Österreich | 25 shilling
Österreich | 10 schilling
Österreich | 25 schilling (80. Jahrestag der Basilika Mariazell)
Österreich | 50 groschen
Österreich | 1 schilling
Österreich | 25 schilling (100. Jahrestag des Todes von Erzherzog Johann)
Österreich | 5 schilling
Österreich | 5 schilling
Österreich | 25 schilling (40. Jahrestag des Kärntner Plebiszits)
Österreich | 25 shilling (300. Jahrestag der Geburt von Prinz Eugen)
Österreich | 50 Schilling (Olympische Winterspiele Innsbruck)
Österreich | 50 schilling (600-Jahr-Jubiläum der Universität Wien)
Österreich | 25 schilling (250. Jahrestag der Geburt von Kaiserin Maria Theresia)
Österreich | 50 schilling (100-jähriges Jubiläum des Donauwalzers)
Die wertvollsten und beliebtesten Münzen
Die wertvollsten und bei Sammlern begehrtesten Münzen von 2. Republik (1945-2001) sind laut Foronum-Statistik die folgenden:
Historische Informationen
Die Zweite Republik Österreich, die 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, war eine Zeit des Wiederaufbaus und der wirtschaftlichen Stabilität, die sich auch im Währungssystem widerspiegelte. In dieser Zeit wurde die österreichische Währung grundlegend geändert und vom österreichischen Schilling auf den Euro umgestellt.
Der österreichische Schilling der Nachkriegszeit
Nach der Befreiung Österreichs im Jahr 1945 wurde der österreichische Sch illing als offizielles Zahlungsmittel wiedereingeführt. Zunächst wurden Banknoten der alliierten Besatzungsmächte ausgegeben, doch schon bald begann die Österreichische Nationalbank mit der Produktion einer eigenen Währung. Die ersten Münzen der Zweiten Republik wurden 1946 in den Stückelungen 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Groschen sowie 1 und 2 Schilling geprägt. Diese Münzen spiegelten den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes wider und enthielten Motive, die die österreichische Kultur und Geschichte würdigten. In den folgenden Jahrzehnten wurden neue Stückelungen und Designs eingeführt, darunter auch Gedenkmünzen zu wichtigen Ereignissen und prominenten Persönlichkeiten des Landes.
Der Übergang zum Euro und das numismatische Erbe
Im Jahr 1995 trat Österreich der Europäischen Union bei, was schließlich zur Einführung des Euro führte. Am 1. Januar 2002 führte Österreich zusammen mit 11 anderen europäischen Ländern den Euro offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel ein und löste damit den Schilling ab. Diese Umstellung bedeutete für die österreichische Numismatik das Ende einer Ära, aber auch den Beginn einer neuen. Die österreichischen Euro-Münzen behielten Gestaltungselemente bei, die die nationale Identität widerspiegeln, wie die Edelweißblume und das Schloss Belvedere auf den Cent-Münzen. Das Erbe des österreichischen Schillings blieb in numismatischen Sammlungen und im kollektiven Gedächtnis erhalten und stellt ein wichtiges Kapitel der österreichischen Währungsgeschichte während der Zweiten Republik dar.