Münzen von 1. Republik (1918-1938)
Österreich | 20 heller
Österreich | 20 kroner
Österreich | 100 kroner
Österreich | 200 kroner
Österreich | 1.000 kroner
Österreich | 1 groschen
Österreich | 2 groschen
Österreich | 10 groschen
Österreich | 1/2 schilling
Österreich | 1 schilling
Österreich | 100 schilling
Österreich | 2 schilling (100. Todestag von Franz Schubert)
Österreich | 2 schilling (Hundertjähriges Jubiläum der Geburt von Theodor Billroth)
Österreich | 2 schilling (700. Jahrestag des Todes von W. v/d Vogelweide)
Österreich | 5 groschen
Österreich | 2 schilling (175. Jahrestag der Geburt von Wolfgang A. Mozart)
Österreich | 2 schilling (Zweihundertster Jahrestag der Geburt von Joseph Haydn)
Österreich | 2 schilling (Tod von Dr. Ignaz Seipel)
Österreich | 1 schilling
Österreich | 2 schilling (Tod von Dr. Engelbert Dollfuss)
Österreich | 5 schilling (Madonna von Mariazell)
Österreich | 50 groschen
Österreich | 2 schilling (25. Jahrestag des Todes von Karl Lueger)
Österreich | 100 schilling (Madonna von Mariazell)
Österreich | 2 schilling (Zweihundertjahrfeier des Todes von Prinz Eugen von Savoyen)
Die wertvollsten und beliebtesten Münzen
Die wertvollsten und bei Sammlern begehrtesten Münzen von 1. Republik (1918-1938) sind laut Foronum-Statistik die folgenden:
Historische Informationen
Die Erste Republik, die nach der Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahr 1918 gegründet wurde, war für Österreich eine Zeit des Übergangs und der Herausforderungen. Während dieser zwei Jahrzehnte erlebte Österreich bedeutende Veränderungen in seinem politischen und wirtschaftlichen System, die sich auch in seinem Währungssystem und seiner Münzprägung widerspiegelten.
Historischer und wirtschaftlicher Kontext
Nach dem Ersten Weltkrieg sah sich Österreich mit einer schweren Wirtschaftskrise und dem Verlust eines Großteils seines Staatsgebiets konfrontiert. Die Hyperinflation in den frühen 1920er Jahren führte 1925 zur Einführung des österreichischen Schillings, der die österreichisch-ungarische Krone ablöste. Diese neue Währung symbolisierte den Versuch, die Wirtschaft zu stabilisieren und eine neue Ära für das Land einzuläuten. Die Weltwirtschaftskrise von 1929 traf Österreich jedoch hart und führte 1931 zu einer Bankenkrise und einer wirtschaftlichen Stagnation, die bis zum Anschluss 1938 andauerte.
Münzen der Ersten Republik
Die Münzen der Ersten Republik spiegelten die nationale Identität Österreichs und seine sich verändernde wirtschaftliche Lage wider. Zu den frühen Ausgaben gehörten Bronze- und Nickelmünzen im Groschen- und Schillingwert. Auf ihnen waren nationale Symbole wie der österreichische Bundesadler und allegorische Figuren der Republik abgebildet. Als sich die wirtschaftliche Lage verschlechterte, wurden Gedenkmünzen aus Silber eingeführt, um Investitionen anzuziehen und die Wirtschaft anzukurbeln. Diese Stücke, wie etwa der Silberschilling von 1928 zum hundertsten Geburtstag von Franz Schubert, sind heute bei Sammlern sehr begehrt. Die Qualität und das Design dieser Münzen spiegeln die reiche österreichische numismatische Tradition wider, die trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der damaligen Zeit fortgesetzt wurde.