Saint-Pierre und Miquelon, ein französischer Archipel in Nordamerika, hat eine einzigartige numismatische Geschichte, die seinen Status als französisches Überseegebiet widerspiegelt. Im Laufe der Jahre haben sich die auf den Inseln verwendeten Münzen durch verschiedene Währungssysteme bis zum heutigen Tag weiterentwickelt.
Derzeitige Währung im Umlauf
St. Pierre und Miquelon verwendet derzeit den Euro als offizielle Währung. Seit 2002, als Frankreich den Euro einführte, haben auch diese Inseln den Übergang zu dieser gemeinsamen europäischen Währung vollzogen. Die im Umlauf befindlichen Münzen und Banknoten sind identisch mit denen, die im französischen Mutterland und in anderen Ländern der Eurozone verwendet werden, was den Handels- und Reiseverkehr mit Europa erleichtert.
Währungsgeschichte und Höhepunkte
Vor der Einführung des Euro wurde in St. Pierre und Miquelon der französische Franc verwendet. Die Währungsgeschichte des Landes ist jedoch komplexer. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurden auf den Inseln aufgrund der Nähe zu Kanada neben französischen Münzen häufig auch kanadische Münzen verwendet. Ein wichtiger Meilenstein in der numismatischen Geschichte war die Ausgabe lokaler Münzen im Jahr 1948, als 1- und 2-Franc-Stücke speziell für den Archipel geprägt wurden, die aufgrund ihrer Seltenheit und Einzigartigkeit für Sammler von großem Interesse sind.